Hitze und Hunde: Was solltest du unbedingt tun und lassen?
Die Temperaturen steigen in den kommenden Tagen kräftig an. Während wir uns ein Eis gönnen und Abkühlung suchen, leiden Hunde oft viel schneller unter der Wärme. Tatsächlich kann ein Hund schon bei relativ milden Temperaturen überhitzen.
Bei ByLilo ist uns Sicherheit genauso wichtig wie Stil. Deshalb haben wir die wichtigsten Do's und Don'ts für heiße Tage für dich zusammengestellt.
Warum sind Hunde so empfindlich gegenüber Wärme?
Menschen schwitzen über nahezu den gesamten Körper. Hunde nicht.
Sie geben ihre Wärme vor allem durch Hecheln und über die Pfotenballen ab. Dadurch kann ihre Körpertemperatur schnell ansteigen, vor allem während eines Spaziergangs, einer Autofahrt oder beim intensiven Spielen.
Eine Körpertemperatur über 41 °C kann lebensgefährlich werden.
Was solltest du TUN?
1. Gehe früh am Morgen oder spät am Abend spazieren
Plane Spaziergänge vor 09:00 Uhr oder nach 20:00 Uhr.
Zu diesen Zeiten sind die Temperaturen niedriger und der Asphalt ist weniger heiß.
2. Überprüfe den Asphalt
Ein einfacher Test:
Lege deine Hand 7 Sekunden lang auf den Asphalt.
Hältst du das nicht aus? Dann sind auch die Pfoten deines Hundes nicht sicher.
3. Sorge immer für frisches Trinkwasser
Nimm unterwegs Wasser mit und biete regelmäßig kleine Mengen an.
4. Suche Schatten auf
Lass deinen Hund regelmäßig unter Bäumen oder an kühlen Plätzen ausruhen.
5. Nutze reflektierende Spazierausrüstung
Im Sommer gehen viele Halter gerade früh oder spät am Tag spazieren, wenn die Sicht schlechter ist.
Ein gut sichtbares reflektierendes Geschirr sorgt dafür, dass Autos, Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer deinen Hund schneller sehen.
6. Achte auf Anzeichen einer Überhitzung
Warnsignale sind:
- Übermäßiges Hecheln
- Trägheit
- Rote Zunge oder rotes Zahnfleisch
- Speicheln
- Wackeliger Gang
- Erbrechen
- Keine Lust mehr auf Bewegung
Wende dich bei ernsten Beschwerden sofort an einen Tierarzt.
Was solltest du AUF KEINEN FALL tun?
1. Lass deinen Hund niemals im Auto zurück
Selbst bei geöffnetem Fenster kann die Temperatur in einem Auto innerhalb weniger Minuten gefährlich hoch ansteigen. Hunde können ihre Wärme schlechter abgeben als Menschen und sind deshalb schnell von Überhitzung bedroht. Schon wenige Minuten Warten können bei warmen Bedingungen ernste Folgen haben.
2. Fahre bei extremer Hitze nicht mit dem Fahrrad mit deinem Hund
Was sich für dich vielleicht wie eine entspannte Radtour anfühlt, kann für deinen Hund eine große Anstrengung sein. Durch die Kombination aus Anstrengung, warmer Luft und heißem Untergrund kann die Körpertemperatur schnell steigen. Vor allem junge, ältere oder kurznasige Hunde sind besonders gefährdet.
3. Lass deinen Hund nicht auf heißem Asphalt rennen
Asphalt und Pflastersteine können in der Sonne viel heißer werden, als die Außentemperatur vermuten lässt. Die Pfotenballen deines Hundes sind robust, aber nicht unverwundbar. Lange Spaziergänge über einen heißen Untergrund können schmerzhafte Reizungen oder sogar verbrannte Pfotenballen verursachen.
4. Vermeide Anstrengung während des heißesten Teils des Tages
Viele Hunde überhitzen, weil sie mitten am Tag aktiv bleiben. Vermeide lange Spaziergänge, Apportieren, Radfahren oder intensives Spielen zwischen 11:00 und 18:00 Uhr.
Auch wenn dein Hund begeistert wirkt, kann seine Körpertemperatur unbemerkt gefährlich ansteigen. Hunde hören nämlich nicht immer von selbst auf, wenn ihnen zu warm wird.
Tipp: Entscheide dich für kurze Spaziergänge im Schatten und plane längere Aktivitäten früh am Morgen oder später am Abend, wenn die Temperatur niedriger ist.
5. Zwinge deinen Hund nicht zum Spazierengehen
Will dein Hund nicht weiter? Dann höre darauf. Nicht weiterlaufen wollen, langsamer werden oder ständiges Stehenbleiben können ein Signal dafür sein, dass deinem Hund zu warm ist oder er müde wird.
Erzwinge keinen Spaziergang „weil es sein muss", sondern suche einen kühleren Ort auf, biete Wasser an und gib deinem Hund die Möglichkeit, sich zu erholen.
Extra-Tipp: Denk auch an die Sichtbarkeit
Viele Halter entscheiden sich, an warmen Tagen früh am Morgen oder spät am Abend spazieren zu gehen.
Gerade dann ist gute Sichtbarkeit entscheidend.
Die reflektierenden Geschirre von ByLilo sind darauf ausgelegt, deinen Hund für den Verkehr und andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar zu machen, damit ihr auch in den kühleren Stunden sicher unterwegs seid.
Zusammenfassung
✔ Gehe früh oder spät spazieren
✔ Überprüfe den Asphalt
✔ Nimm Wasser mit
✔ Suche Schatten auf
✔ Achte auf Anzeichen einer Überhitzung
✔ Nutze sichtbare Spazierausrüstung
❌ Keinen Hund im Auto zurücklassen
❌ Bei extremer Hitze nicht Fahrrad fahren
❌ Nicht auf heißem Asphalt spazieren
❌ Nicht erzwingen
Warme Tage können wunderbar sein, solange du die Sicherheit deines Hundes an erste Stelle stellst.
Bleib cool, bleib sichtbar und genießt den Sommer gemeinsam.